„Durchwachsen“

Zwar mit einem fulminanten 9:0 haben wir die Hinserie abgeschlossen – irritierenderweise im, vom Papier her, ersten (!) Meisterschaftsspiel der Saison – doch täuscht dieses Ergebnis über den relativ ernüchternden Verlauf der Hinserie hinweg.

Nachdem wir mal wieder des Öfteren auf Stammspieler im oberen Paarkreuz in richtungsweisenden Spielen verzichten mussten und nur sporadisch durch Ersatzverstärkungen oben ausgleichen konnten, fehlte uns zu allem Überfluss auch noch überraschend oft der Kopf der Mannschaft (der Kopf, nicht das Gehirn !).

Denn unser Käptn hielt es ein ums andere Mal für wichtiger privaten Eventveranstaltungen (Konzerten, Weihnachtsfeiern etc.) zu frönen, als seine Mannschaft zum Sieg zu führen. Dies ist allerdings nur die halbe Wahrheit, denn wenn er anwesend war, gewann er nahezu alle seine Spiele und auch, wenn er nicht anwesend war, stimmten die Organisation und die Spielvorbereitung wie immer bis ins kleinste Detail und waren generalstabsmäßig durchgeplant (Stichwort: Käpt’n auf Lebenszeit).

Umso mehr fehlten seine Punkte, wenn er auf oben genannten Veranstaltungen weilte.

Alles in allem eine ausgeglichene mittelmäßige Mannschaftsleistung über die Hinserie. Einige Spieler, die sich unter Wert verkauften, konnten halbwegs durch Mitspieler ausgeglichen werden, die sich im Vergleich zum Vorjahr kräftig verbessern konnten.

So finden wir uns nach der Hinserie im gesicherten Mittelfeld wieder, aber eben auch nicht mehr. Langeweile und Tristesse verheißt das für die Rückrunde jedoch nicht, obwohl wir mit dem Aufstieg nichts mehr zu tun haben können und mit dem Abstieg voraussichtlich ebenso wenig zu tun haben werden.

Die Abwechslung wird garantiert durch die teilweise hochtrabend-theoretisch-philosophischen und intellektuellen, immer wieder politischen und oft zynisch-sarkastischen Diskussionen, die wir vor, während, nach und zwischen den Spielen sowohl persönlich-mündlich als auch per Mail und WhatsApp führen.

Ewiger Garant dafür und ständige Bereicherung ist selbstverständlich unser angehender Professor für mathematische Philosophie und bedingungsloses Grundeinkommen im oberen Paarkreuz.

Fazit:
Elf Spieler warten auf einen. Was ist das?
Ein Spiel der dritten Mannschaft des TTC Wuppertal.

(Das ist natürlich – wie alles in diesem Bericht – unrealistisch und stark überzeichnet, aber trotzdem lustig – oder traurig, zumindest für die fünf Mannschaftskameraden).

Das letzte Spiel sollte also beim akut Abstiegsbedrohten TTV Ronsdorf stattfinden.

Ohne Hübi empfing uns eine nette Ronsdorfer Truppe, die jedoch erneut dezimiert an den Start ging. Für die Spieler Gül und Engel wurde durch die Spieler Jandt und Pixberg Ersatz aus den tiefer spielenden Mannschaften besorgt. Risikofreudig stellten wir die Doppel diesmal um. Christoph und Jens durften sich im Doppel Eins mit dem Hanno Plastikball vertraut machen. Im Doppel Zwei erstmals Tim und David am Start. Im Doppel Drei die Turnier erprobten Patrick und Tim F. Damit wollte man das Optimum herausholen und bestenfalls mit 3 Siegen starten. Aber es kam anders. Zwar konnten Christoph und Jens irgendwie ihr Doppel gegen Wulkesch + Persy nach Hause bringen. Tim und David mussten am Nachbartisch die Überlegenheit von Wulkesch, J. und Duck anerkennen. Am Nachbartisch verloren Patrick und Tim F. überraschend nach 5. Sätzen gegen Pixberg/Jandt. Wir lagen also erstmal unerwartet zurück. Vorne dann eine Punkteteilung. Patrick konnte zwar in allen Sätzen gegen Julian Wulkesch mithalten, am Ende war der junge Ronsdorfer aber immer einen Tick besser. Tim K. spielt bekanntlich gerne gegen Material. Er bekam es mit den Noppen spielenden Wulkesch Bruder- Christian- zu tun. Die Zuschauer bekamen ein paar schöne Ballwechsel geboten und Tim löste die Sache letztlich recht souverän. Im mittleren Paarkreuz durfte David gegen EX TTC- ler Persy ran. Persy wehrte sich nach Kräften – am Ende aber ein klarer Sieg unserer Linkspfote. Nach dem Spiel kramte David dann unauffällig in seiner Tasche um einen schwarzen Handschuh rauszuholen. Dieser erinnerte den Autor dieser Zeilen prompt an diverse Dario Argento Filme. Aber auch der nervlich labile Leser muss sich keine Sorgen machen. Hintergrund war nicht, dass David Neigungen zum Serienmörder hat, sondern vielmehr ein sensibles linkes Händchen, was bei kalten Hallen gewärmt werden will. Wieder was gelernt. Dies werden wir in der kalten Jahreszeit möglicherweise bei David noch öfters zu sehen kriegen. Vielleicht probiere ich es ja auch mal aus….Zurück zum Spiel. Der mit dem Plastikball hadernde Jens kam mit dem Hanno Ball letztlich besser klar als erwartet. Gegen den in der Mitte bisher souverän aufspielenden Duck brachte er uns erstmals mit 4:3 in Führung. Unten kam dann –zumindest Punktemäßige- der Befreiungsschlag. Tim ging gegen Jandt in einer engen und konzentriert geführten Partie nach 4. Sätzen als Sieger vom Tisch. Christoph –angeschlagen in die Partie gegangen- musste gegen Pixberg erst etwas Sicherheit finden, bevor er das Spiel ebenfalls in 4. Sätzen gewann. Zwischenstand 6:3. Gegen Julian Wulkesch war an diesem Vormittag leider nix zu holen. Auch Tim wehrte sich nach Kräften, konnte aber den jungen Ronsdorfer nicht bezwingen. Patrick spricht gerne von seinen Siegen im letzten Jahr gegen Ulf Boden. Ein ähnliches Spiel hat Christian Wulkesch –nur halt ne Ecke schlechter. Patrick tütete den Sieg erwartungsgemäß ein und erhöhte auf 7:4. Mit 2 Siegen in der Mitte war das Ziel in Sicht. Jedoch bewies Duck, warum er in der Mitte bisher überzeugen konnte und bezwang David folglich in 5 Sätzen. Am Nachbartisch tat sich Jens gegen Frank P. schwer. Beide kennen sich natürlich durch die Jahre beim TTC recht gut. Nach knappen Verlauf behielt Jens aber die Oberhand und erhöhte auf 8:5. Christoph fand dann gegen Jandt im Anschluss kein Konzept und verlor überraschend nach 4 Sätzen. Zum Glück bestätigte Tim dann im letzten Einzel gegen Pixberg seine konstante Form und beendete eine zufriedenstellende Hinserie mit dem 9:6 Gesamtsieg. Somit beenden sie Hinserie als Zweiter. Velbert scheint uneinholbar, so dass der Kick nach der Hinserie für uns schon ein bisschen verflogen ist. Dennoch kann man festhalten, dass wir konstanter spielen, als in den letzten Jahren und keiner im Team einen Einbruch hatte. Wir können gespannt sein, wie wir in der Rückrunde an den Start gehen. Der TTR Wert fliegt wie ein Schreckgespenst durch die Hallen und die jüngeren im Team haben alle noch eine Rangliste vor der Brust. Hinzu kommt, dass wir zur Rückrunde aller Wahrscheinlichkeit nach auf den Plastikball setzen werden. Auch dies wird für den ein oder anderen eine spannende Geschichte werden.

 

….ist die Lintorfer Truppe komplett, spielt sie vorne mit und wir sind keineswegs in der Favoritenrolle. Aber dies war in der Vergangenheit nur selten der Fall. So kam es auch diesmal, dass mit Meinert und Oster 2 Spieler fehlten. Hierfür standen der Nachwuchsspieler Gasch und der wieder aktivierte Jens Berger an den grünen Tischen. Die Doppel stellten wir erstmals um. Da Hübi und David in der bisherigen Saison durchaus überzeugen konnten, wurden sie mit dem Vertrauen belohnt im Doppel Eins ran zu dürfen. Ihre Aufgabe lösten sie dann auch recht souverän und brachten uns in Führung. Patrick und Tim kamen gegen das Doppel Eins der Lintorfer (Kley + Moschner) gut ins Spiel und siegten überraschend klar mit 3:0. Christoph und Tim F. unterlagen anschließend gegen Hohn/Legermann in 4 Sätzen. Mit einer 2:1 Führung gingen wir in die Einzel. Vorne taten sich Hübi und Tim gegen die gut aufspielenden Lintorfer schwer. Hübi hatte gegen Linkshänder Moschner das Nachsehen, Tim verlor nach gutem Spiel gegen Kley. Zum Glück bog David gegen Berger das Spiel zum Sieg um –ein hauchdünner Sieg in der Verlängerung des Entscheidungssatzes. Patrick verlor dann überraschend gegen einen gut aufgelegten Legermann und wir lagen mit 3:4 hinten. Tim F. konnte sich gegen Hohn sicherlich noch an das knappe Spiel aus der letzten Saison erinnern. Leider gelang ihm keine Revanche und wir lagen somit bereits mit 3:5 hinten. Zum Glück verkürzte Christoph gegen den Lintorfer Nachwuchsspieler auf 4:5. Vorne glückten dann sowohl Tim, wie auch Hübi knappe Siege gegen Kley und Moschner, was uns nach den Doppeln erstmals wieder in Führung brachte. Jens Berger dürfte an diesem Abend etwas Frust geschoben haben. Auch im zweiten Einzel folgte eine hauchdünne Niederlage in der Verlängerung des Entscheidungssatzes – diesmal gegen Patrick. Wir führten mit 7:5 und hatten die Partie gedreht. Der gut aufgelegte Legermann brachte Lintorf jedoch zurück ins Spiel und verkürzte auf 7:6. Christoph verlor sein Einzel gegen den „Man of the Match Hohn“ (3 Punkte inklusive Doppel) und es stand 7:7. Als dann Tim in einer Fünfsatz Nervenschlacht als Sieger vom Tisch ging, hatten wir sogar die Chance als Sieger die Halle zu verlassen. Am Ende waren Kley/Moschner aber eine Ecke zwingender im Spiel. Endergebnis 8:8, in den Sätzen für Lintorf. Wir waren uns einig, dass wir damit letztlich gut leben können. An diesem Abend hatten wir in den engen Partien schließlich meist das bessere Ende für uns. Anschließend ließ man den Abend kulinarisch ausklingen, siehe Foto. Masterfrage ! In welchem Lokal wurde das Foto aufgenommen (MC oder Burger King). Antworten bitte an die Redaktion senden.

….ist die Lintorfer Truppe komplett, spielt sie vorne mit und wir sind keineswegs in der Favoritenrolle. Aber dies war in der Vergangenheit nur selten der Fall. So kam es auch diesmal, dass mit Meinert und Oster 2 Spieler fehlten. Hierfür standen der Nachwuchsspieler Gasch und der wieder aktivierte Jens Berger an den grünen Tischen. Die Doppel stellten wir erstmals um. Da Hübi und David in der bisherigen Saison durchaus überzeugen konnten, wurden sie mit dem Vertrauen belohnt im Doppel Eins ran zu dürfen. Ihre Aufgabe lösten sie dann auch recht souverän und brachten uns in Führung. Patrick und Tim kamen gegen das Doppel Eins der Lintorfer (Kley + Moschner) gut ins Spiel und siegten überraschend klar mit 3:0. Christoph und Tim F. unterlagen anschließend gegen Hohn/Legermann in 4 Sätzen. Mit einer 2:1 Führung gingen wir in die Einzel. Vorne taten sich Hübi und Tim gegen die gut aufspielenden Lintorfer schwer. Hübi hatte gegen Linkshänder Moschner das Nachsehen, Tim verlor nach gutem Spiel gegen Kley. Zum Glück bog David gegen Berger das Spiel zum Sieg um –ein hauchdünner Sieg in der Verlängerung des Entscheidungssatzes. Patrick verlor dann überraschend gegen einen gut aufgelegten Legermann und wir lagen mit 3:4 hinten. Tim F. konnte sich gegen Hohn sicherlich noch an das knappe Spiel aus der letzten Saison erinnern. Leider gelang ihm keine Revanche und wir lagen somit bereits mit 3:5 hinten. Zum Glück verkürzte Christoph gegen den Lintorfer Nachwuchsspieler auf 4:5. Vorne glückten dann sowohl Tim, wie auch Hübi knappe Siege gegen Kley und Moschner, was uns nach den Doppeln erstmals wieder in Führung brachte. Jens Berger dürfte an diesem Abend etwas Frust geschoben haben. Auch im zweiten Einzel folgte eine hauchdünne Niederlage in der Verlängerung des Entscheidungssatzes – diesmal gegen Patrick. Wir führten mit 7:5 und hatten die Partie gedreht. Der gut aufgelegte Legermann brachte Lintorf jedoch zurück ins Spiel und verkürzte auf 7:6. Christoph verlor sein Einzel gegen den „Man of the Match Hohn“ (3 Punkte inklusive Doppel) und es stand 7:7. Als dann Tim in einer Fünfsatz Nervenschlacht als Sieger vom Tisch ging, hatten wir sogar die Chance als Sieger die Halle zu verlassen. Am Ende waren Kley/Moschner aber eine Ecke zwingender im Spiel. Endergebnis 8:8, in den Sätzen für Lintorf. Wir waren uns einig, dass wir damit letztlich gut leben können. An diesem Abend hatten wir in den engen Partien schließlich meist das bessere Ende für uns. Anschließend ließ man den Abend kulinarisch ausklingen, siehe Foto. Masterfrage ! In welchem Lokal wurde das Foto aufgenommen (MC oder Burger King). Antworten bitte an die Redaktion senden.

….ist die Lintorfer Truppe komplett, spielt sie vorne mit und wir sind keineswegs in der Favoritenrolle. Aber dies war in der Vergangenheit nur selten der Fall. So kam es auch diesmal, dass mit Meinert und Oster 2 Spieler fehlten. Hierfür standen der Nachwuchsspieler Gasch und der wieder aktivierte Jens Berger an den grünen Tischen. Die Doppel stellten wir erstmals um. Da Hübi und David in der bisherigen Saison durchaus überzeugen konnten, wurden sie mit dem Vertrauen belohnt im Doppel Eins ran zu dürfen. Ihre Aufgabe lösten sie dann auch recht souverän und brachten uns in Führung. Patrick und Tim kamen gegen das Doppel Eins der Lintorfer (Kley + Moschner) gut ins Spiel und siegten überraschend klar mit 3:0. Christoph und Tim F. unterlagen anschließend gegen Hohn/Legermann in 4 Sätzen. Mit einer 2:1 Führung gingen wir in die Einzel. Vorne taten sich Hübi und Tim gegen die gut aufspielenden Lintorfer schwer. Hübi hatte gegen Linkshänder Moschner das Nachsehen, Tim verlor nach gutem Spiel gegen Kley. Zum Glück bog David gegen Berger das Spiel zum Sieg um –ein hauchdünner Sieg in der Verlängerung des Entscheidungssatzes. Patrick verlor dann überraschend gegen einen gut aufgelegten Legermann und wir lagen mit 3:4 hinten. Tim F. konnte sich gegen Hohn sicherlich noch an das knappe Spiel aus der letzten Saison erinnern. Leider gelang ihm keine Revanche und wir lagen somit bereits mit 3:5 hinten. Zum Glück verkürzte Christoph gegen den Lintorfer Nachwuchsspieler auf 4:5. Vorne glückten dann sowohl Tim, wie auch Hübi knappe Siege gegen Kley und Moschner, was uns nach den Doppeln erstmals wieder in Führung brachte. Jens Berger dürfte an diesem Abend etwas Frust geschoben haben. Auch im zweiten Einzel folgte eine hauchdünne Niederlage in der Verlängerung des Entscheidungssatzes – diesmal gegen Patrick. Wir führten mit 7:5 und hatten die Partie gedreht. Der gut aufgelegte Legermann brachte Lintorf jedoch zurück ins Spiel und verkürzte auf 7:6. Christoph verlor sein Einzel gegen den „Man of the Match Hohn“ (3 Punkte inklusive Doppel) und es stand 7:7. Als dann Tim in einer Fünfsatz Nervenschlacht als Sieger vom Tisch ging, hatten wir sogar die Chance als Sieger die Halle zu verlassen. Am Ende waren Kley/Moschner aber eine Ecke zwingender im Spiel. Endergebnis 8:8, in den Sätzen für Lintorf. Wir waren uns einig, dass wir damit letztlich gut leben können. An diesem Abend hatten wir in den engen Partien schließlich meist das bessere Ende für uns. Anschließend ließ man den Abend kulinarisch ausklingen, siehe Foto. Masterfrage ! In welchem Lokal wurde das Foto aufgenommen (MC oder Burger King). Antworten bitte an die Redaktion senden.

Die letzten zwei Spiele waren beides Top-Spiele, schließlich ging es erst gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer “TTC 31 Heiligenhaus” und eine Woche später gegen den Tabellendritten und unseren direkten Verfolger “Fortuna Wuppertal”.

Bei dem Spiel gegen Heiligenhaus sind wir mit 8 Mann angetreten. Wolle ist extra für ein Doppel aus Köln angereist, unterstützte uns hinterher bei den Einzeln jedoch moralisch und nach dem Spiel mit seinem hausgemachtem Kartoffelsalat und von der “Gattin” gezauberten Mousse au chocolate auch kulinarisch. Bommel kam vorwiegend zum Antreiben des “Haufens” und zum vernichten des Buffets. Zusätzlich hatte er die Liste mit den Strafen fest im Griff (siehe Bild), damit unsere Mannschaftstour auch standesgemäß ausfallen kann. Bernhard “die Ballmaschine” haben wir erst im Einzel auf den Gegner losgelassen, da mit seinem Tempo an der Platte die wenigsten Doppelspieler klar kommen. 😉

Die Taktik ging auf und wir starteten mit 2:1 in die Einzel. In der ersten Runde konnte lediglich der Spitzenspieler und Kumpel von Jochen, Esat Alaz, sein Einzel gegen Granne gewinnen. Somit stand es relativ schnell 7:2 für den TTC und die zwei fehlenden Punkte besorgten dann Granne und Bernhard. Das Spiel endete somit überraschend deutlich 9:4 in Punkten und 30:18 in Sätzen für den TTC.

Die Ergebnisse im Detail

In das zweite Spiel gingen wir also als Tabellenführer, diesmal aber nur mit 7 Mann. Bommel wurde wieder zum anpeitschen verpflichtet und Bernhard spielte diesmal auch Doppel, welches er mit Tim gegen das Doppel 1 von Fortuna im fünften Satz gewinnen konnte. Die beiden weiteren Doppel und das erste Einzel konnten wir auch für uns entscheiden und führten so mit 4:0 bei Fortuna Wuppertal.

Das Spiel durften wir übrigens  1 1/2 Stunden vorverlegen (ein Dank an Fortuna!), damit wir unsere 1. Herren im Spitzenspiel gegen Union Velbert anfeuern konnten, wo es ebenfalls um die Tabellenspitze ging. Der Bericht zu dem Spiel findet ihr hier…

Trotz der hohen Führung war das Spiel nicht entschieden, da unser komplettes mittleres und unteres Paarkreuz von Grippe geplagt war, wie auch gefühlt 1/4 der Bevölkerung. Tim konnte gegen den sehr sicher aufspielenden Axel Gluth “keinen Blumentopf” gewinnen aber Bernhard und Jochen gewannen ihre Spiele trotz Erkältung im fünften Satz. Maik hatte die Erkältung eigentlich so gut wie auskuriert, jedoch keine Kraft mehr im Körper. Selbst das Armheben beim Aufschlag funktionierte nicht richtig, aber er war mit Abstand der erfolgreichste Spieler an dem Abend…

 

für die Mannschaftskasse, schließlich zahlen wir pro Fehlaufschlag 50 Cent und zum Satzverlust sogar 1 €, welcher auch dabei war. 🙁

Im weitern Spielverlauf musste sich unser Tim gegen den Fortuna Tim 🙂 geschlagen geben, die anderen Spiele konnten wir jedoch relativ klar gewinnen. Das Spiel gegen Fortuna endete somit auch überraschend deutlich 9:3 in Punkten und 29:18 in Sätzen für den TTC. Die Tabelle führen wir nun bisher ungeschlagen mit 15:1 Punkten an, sind somit die gejagten in der Liga, gefolgt von Heiligenhaus und Fortuna Wuppertal. SV Union Velbert ist aktuell trotz des starken Kaders auf dem 4 Tabellenplatz, man könnte hier auch parallelen zur Fußball Bundesliga ziehen (Borussia Dortmund = TTC Wuppertal / FC Bayern München = SV Union Velbert) 😀

Die Ergebnisse im Detail

Vor etwa 20 Jahren war dies eine TTC Schlagzeile, die den Krisenmodus der Ersten Herren Ende der 90er Jahre eine ganze Zeit lang recht treffend umschrieb. Damals geriet man durch Personalabgänge in einen Abwärtsstrudel. Der Gang von der Landesliga bis hinunter in die Bezirksklasse konnte letztlich nicht vermieden werden. Von einem solchen Krisenszenario ist die 1. Herren aktuell sicherlich weit entfernt. Als Schlagzeile zum zurückliegenden Spitzenspiel gegen Union Velbert hätte vielleicht auch „Wir hatten Sie am Hacken“ gepasst. Die Nostalgiker und Ur TTC-ler unter Euch können sich aber bestimmt noch gut an o.g. Zeilen erinnern. Aber genug sentimentales Gefasel -zurück zum Spiel.

Die Velberter konnten personell nicht so aus dem Vollen schöpfen, wie sie es vielleicht gerne getan hätten. Einen Höhl oder Dietz bekamen wir in der Birkenhöhe nicht zu Gesicht. Stattdessen konnten sie noch Jona Stein für das Spiel reaktivieren. Mit den Spielern Misinsky, Boden, Stein, Lahn, Friedrich und Schwalfenberg waren die Velberter somit weiterhin in der Favoritenrolle. Aber uns war klar, dass wir bei gutem Spielverlauf durchaus unsere Chancen haben werden.

Da Tim Feldmann der Zweiten Mannschaft im schwierigen Auswärtsspiel gegen Fortuna Wuppertal aushelfen sollte, entschieden wir uns für die Ersten Sechs gegen Velbert. Unser Start war zunächst phänomenal. David und Hübi überraschten durch einen 3:1 Sieg gegen Misinsky/Friedrich. Wobei Misinsky phasenweise schon aufzeigte, was er an dem Abend noch so für uns parat haben würde. Patrick und Tim gelang gegen Stein/Lahn am Nachbartisch der erhoffte Sieg zur 2:0 Führung. Im Dreierdoppel bekamen es Christoph und Jens mit der Abwehrkombination Boden/Schwalfenberg zu tun.Nach teilweise dramatischen Ballwechseln und allerlei Schnittwechsel gelang auch hier ein Sieg und wir führten völlig unerwartet mit 3:0.

Den Velbertern stand der Schrecken ins Gesicht geschrieben. Sie standen nun erstmal richtig unter Druck. Leider hielten die Spieler Misinsky und Boden diesem Druck stand, auch wenn die Nerven teilweise etwas blank zu liegen schienen. Hübi spielte gegen Misinsky sehr stark und fischte die harten Bälle seines Gegners eins ums andere Mal zurück auf den Tisch. Am Ende eine knappe Niederlage in Fünf Sätzen. Beim Spiel von Tim gegen Boden, rechneten wir uns im Vorfeld durchaus etwas aus. Tim spielt meist richtig gut gegen Noppe. Gegen den Zweier der gegnerischen Teams hat er zudem bekanntlich einen Lauf. Aber Boden ist kein richtiger Zweier. Er würde in jeder anderen Mannschaft sicherlich an Brett 1 spielen. Tim verkaufte sich gut und brachte Boden an den Rande einer Niederlage. Mit Material, Bällen und der Welt hadernd schaukelte Boden das für Velbert wichtige Spiel dennoch nach Hause und verkürzte auf 2:3. Im Nachhinein vielleicht eins der Schlüsselspiele an diesem Abend. Bei einem 4:1 wären wir nur schwer einzuholen gewesen.

Im mittleren Paarkreuz kam David gegen Stein nicht in seinen Rhythmus und hatte keine echte Siegchance. Patrick hielt uns gegen Lahn in 3 engen Sätzen jedoch wie geplant in Führung. Zwischenstand 4:3. Unten folgte dann das, worauf wir alle gehofft hatten. Christoph kam gegen Friedrich gut ins Spiel und fertigte den Velberter überraschend klar mit 3:0 ab. Parallel spielte Jens gegen Abwehr -Urgestein Schwalfenberg. Den ersten Satz klaute er sich und führte bereits mit 2:0 Sätzen und 9:7. Nach einer Auszeit drehte Schwalli dann auf und glich zum 2:2 aus. Zum Glück behielt Jens im Entscheidungssatz die Nerven und erhöhte somit auf 6:3.

Bis hierher lief es besser als erwartet für uns. Ein Sieg war zum Greifen nahe. Oben sollte es nun aber erwartet schwer werden. Tim hatte gegen den entfesselt aufspielenden Misinsky keine Siegchance. Am Nachbartisch spielte Boden clever gegen Hübi und brach dessen Gegenwehr in 4 Sätzen. Zwischenstand nur noch 6:5. Das zweite Schlüsselspiel des Abends folgte. Patrick lieferte sich gegen Stein einen Krimi, der nach vergebenen Matchbällen für Patrick ein tragisches Ende in der Verlängerung des fünften Satzes nahm. Patrick kämpfte sich – nachdem er in Satz 4 zwei Matchbälle nicht nutzte – nach hohem Rückstand im Entscheidungssatz zurück, um diesen in der Verlängerung zu verlieren. Ganz bitter…. Zum Glück behielt David gegen Lahn die Nerven und konnte die Führung zum 7:6 aufrecht erhalten.

Im ersten Durchgang konnten wir bekanntlich unten doppelt punkten. Wir hatten also alles noch in der eigenen Hand und gingen verhaltend optimistisch in die Partien. Aber es lief nicht gut für uns. Schwalfenberg spielte laut kundigem Publikum eines seiner besseren Spiele der letzten Jahre und störte immer wieder erfolgreich Christoph beim Spielaufbau. Am Ende ein unerwartet deutlicher Sieg des Abwehrers. Jens führte parallel gegen Friedrich in einer engen Partie bereits mit 2:1 Sätzen, musste dann den Satzausgleich hinnehmen. Zum Entsetzen der Zuschauer reichte es in Satz 5 nicht zum Sieg und Velbert drehte die Partie zum 8:7.

Im Schlussdoppel muss man leider sagen hatten Patrick und Tim gegen Misinsky und Friedrich keine echte Siegchance. Misinsky spielte über den ganzen Abend eine Klasse für sich und auch Friedrich merkte man an, dass ihm der letzte Sieg im unteren Paarkreuz gut getan hat. Letztlich ein 9:7 Sieg der Velberter, der bei dem Spielverlauf doch weh tut.

Im Nachhinein –bei Hot Dogs und Kaltgetränken- wurde spekuliert, was ein Sieg wert gewesen wäre. Vielleicht auch ein wenig, um sich die Niederlage klein zu reden ?! Nach einem Aufstiegsverzicht im letzten Jahr scheinen die Velberter diese Saison wirklich hoch zu wollen. Bei einem Sieg des TTC hätten sie uns wahrscheinlich im Rückspiel mit einer Mannschaft empfangen, die uns im Schnelldurchlauf abgefertigt hätte. Trotzdem -der Liga und der Spannung- hätte ein anderes Ergebnis sicherlich gut getan. So ist die Saison für uns weitgehend gelaufen, da der Aufstiegskampf – wenn alles normal läuft – entschieden ist. Nächste Woche müssen wir nach Lintorf. Uns erwartet ein enges Spiel auf Augenhöhe, mit einem alten Bekannten –Jens Berger (ehemals TTC).

….es stand ein Auswärtsspiel in Ratingen an. Eine Truppe die aktuell eher im unteren Tabellendrittel verweilt und dringend Punkte benötigt, um im sicheren Mittelfeld zu landen. Da uns die meisten der Spieler bekannt sind, war uns aber vorher klar das dies kein Spaziergang werden würde. Eine Autobahnsperrung sorgte dafür, dass der ein oder andere schon auf dem Hinweg ins Schwitzen kam. Zudem meldete sich David morgens mit Krächz -Stimme krank, so dass Christoph kurzfristig einspringen musste. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle. Auf der Hinfahrt ging dem ein oder anderen noch mit einem wohligen Gefühl in der Magengegend das Rückrundenspiel der letzten Saison durch den Kopf. Damals waren wir in unerwartete Abstiegsnot geraten und landeten einen Befreiungsschlag gegen eben diese Ratinger. Personell ist die Truppe jedoch heute leicht verändert. Punktegarant Sieracki und Abwehrspieler Verstappen wurden durch die Spieler Strack und Akbaba ersetzt. Ein sicherer Punktelieferant im vorderen Paarkreuz der Ratinger wird bisher auf Ratinger Seite schmerzlich vermisst. In den Doppeln taten wir uns dennoch zunächst schwer und hätten fast schon zurück gelegen. Der amtierende Dritte der Bezirksmeisterschaften Herren A im Doppel – Patrick Seifert – mühte sich mit seinem Partner Tim K. gegen Strack/Kriegel ab. Zum Glück bogen sie ihr Match noch hauchdünn rum und punkteten für den TTC. Hübi und Tim mussten hingegen gegen Eichenberger/Feufel nach 4. Sätzen gratulieren. Christoph und Jens behielten gegen Fink/Akbaba die Nerven und brachten uns schließlich mit 2:1 in Führung. Vorne agierte Tim dann im ersten Einzel souverän gegen Feufel und erhöhte auf 3:1. Hübi hatte sein Spiel gegen den impulsiv auftretenden Strack schon fast verloren, konnte die Partie aber dann doch noch drehen. Für Ratingen sicherlich eine bittere Niederlage zu diesem Zeitpunkt und vielleicht vorentscheidend. Im mittleren Paarkreuz folgten dann erneut 2 Siege für uns. Patrick rang Materialspieler Kriegel in 4 Sätzen nieder. Jens drehte im fünften Satz die Partie gegen Eichenberger nach Rückstand noch um und war anschließend auf der Bank sichtlich erleichtert. Jetzt stand es bereits 6:1. In der Höhe –man muss es ehrlich sagen- doch eher glücklich für uns. Unten erhöhte Christoph dann gegen Akbaba sogar auf 7:1, bevor Ratingen der erste Einzelpunkt gelang. Tim F. musste gegen Fink ran, den zweiten Materialspieler im Ratinger Team. Feldi hielt die Partie lange offen und am Ende waren es jeweils nur 2 Punkte die fehlten, aber Ratingen verkürzte auf 2:7. Auf Tim K. lastet so etwas wie ein Einser Fluch. Gegen Brett 2 agiert unser Youngster meist doch souverän, gegen Brett 2 beißt er sich hingegen oft die Zähne aus. So leider auch diesmal – 0:3 Niederlage gegen Strack. Im Duell der 2er musste Hübi im Anschluss erstmal auf Betriebstemperatur kommen und mühte sich gegen den befreit aufspielenden Feufel in 5 Sätzen ab. Letztlich aber als Sieger. Patrick tütete gegen Eichenberger dann den –sicherlich zu hoch ausgefallenen- 9:3 Sieg ein. Ich bin mir sicher, dass Ratingen ihre Punkte noch machen wird und nichts mit der Abstiegsregion zu tun haben wird. Auf uns wartet nun am kommenden Wochenende das Spitzenspiel gegen die Wundertüte Union Velbert III. Hier weiß man nie so recht mit welchen 6 Spielern ein Meisterschaftsspiel angetreten wird. Die einzigen Konstanten sind bisher die Spieler Misinsky und Boden, was fürs obere Paarkreuz für unsere Jungs schon ein bisschen Mission Impossible ist. Wir gehen aber eher davon aus, dass die Velberter personell oben noch was drauf packen werden. Lassen wir uns überraschen, wer da im Bus sitzen wird. Zu verlieren haben wir nichts. Wir werden uns wehren und versuchen die Partie so lange wie möglich offen zu halten. Über Unterstützung würden wir uns natürlich sehr freuen. Für Speis und Trank werden wir –wie eigentlich immer – Sorge tragen.

…o.k., die Schlagzeile muss vielleicht ein Stück weit relativiert werden. Patrick war es dieses Jahr erneut vergönnt auf den Bezirksmeisterschaften sein Glück zu versuchen. Im Einzel spielte er in der Gruppe auch gut mit. Ein Sieg wäre sicherlich verdient gewesen. Aber Patrick hatte im vornherein einen anderen Plan für dieses Turnier. Im Doppel wollte er an der Seite von Christian Mauersberger ganz vorne angreifen und seine Kräfte dafür schonen. Daher war das Ausscheiden aus der Gruppe kein echter Beinbruch für Patrick. Die Königsdisziplin ist im Grunde auch das Doppel im Tischtennis. Patrick sicherte sich im Vorfeld mit Christian Mauersberger einen Doppelpartner, der keine leichten Fehler macht und gut zu Patricks Spielsystem passt. Am Ende stand ein hervorragender dritter Platz zu Buche. Die Beiden haben auf dem Weg dorthin auch ein paar wirklich gute Paarungen eliminiert. In den ersten Runden deklassierten Sie zunächst die Paarungen Kirschke/Kümpel und Schapiro/Teramae mit jeweils 3:0. Gegen die favorisierten Bode/Ljuri folgte erneut ein überraschend deutliches 3:0. Erst im Halbfinale hatten sie gegen Bußhoff/Feldmann in fünf umkämpften Sätzen das Nachsehen. Hut ab Jungs für diese Leistung und Platz 3 im Doppel. Patrick ist somit weiterhin fürs Doppel Eins bei uns gesetzt. Wir müssen uns nur noch überlegen, wen wir Dir an die Seite stellen.

Nach den Doppeln kam dann die ganz große Zeit von Hübis zweiten Ziehsohn -oben erwähnten Maui. In den letzten Monaten geht die Leistungskurve des jungen Germanen dauerhaft nach oben und fand nun in den Bezirksmeisterschaften seinen vorläufigen Höhepunkt -ganz oben auf dem Siegertreppchen. Auf dem Weg dorthin schaltete Maui in seiner ihm eigenen Zähigkeit und enormen Konzentrationsleistung mehrere etablierte Größen aus. Im Achtelfinale musste er sich noch gegen Paul Freitag mächtig in fünf Sätzen strecken. Abwehrstratege Nüchter wurde danach mit 3:0 abgefertigt. Oberliga Akteur Görtz hatte beim 0:3 ebenfalls keine Chance gegen den jungen Cronenberger. In Endspiel gegen den ehemaligen Regionalligaspieler Uran wurde es dann wieder etwas enger. Aber knappe Spiele gewinnt Maui meistens….so auch diesmal. Ein erfolgreiches Jahr 2018 geht mit dem Bezirksmeistertitel somit dem Ende entgegen. Herzlichen Glückwunsch Maui im Namen des TTC Wuppertal.

Die 2. Herren hatte am sechsten Spieltag einen Sonntagsausflug nach Essen-Kettwig auf dem Programm und das bei schönstem Wetter.
Das Spiel konnten wir mit 9:0 für uns entscheiden, wobei auch vier 5-Satzspiele dabei waren. Granne ging im dritten Satz von seinem Einzel die Puste aus, konnte das Spiel aber glücklicherweise 3:1 gewinnen. Die Erkältung scheint noch in seinen Knochen zu stecken. Bei Bommel hatte man beim Zuschauen den Eindruck, dass er körperlich immer noch nicht fit ist. Sein Schwindelgefühl kam diesmal allerdings nur durch die falsche Brille auf der Nase. Zukünftig wird Tabea aber auch darauf achten, dass er die richtige mitnimmt 😉

Nach dem Spiel haben wir noch das gute Wetter und ein paar Snacks auf der Terrasse vom Road-Stop in Essen genossen, so machen Sonntagsspiele Spaß!

Das Alt und Jung Gemisch beim TTC, das als 7.Herrenmannschaft in der 2. Kreisklasse sein Unwesen treibt, hat sich als Unentschiedenteam in der Liga bereits einen Namen gemacht. Jüngst gelang es den 3 Alten (Martin, Karsten und Eugen) mit 3 Jungen (Ann-Sophie, Randolf und Lars) sogar dem Spitzenreiter aus Heiligenhaus das erste Pünktchen abzuknöpfen.

Teamgeist und Spaß waren auch hier wieder allererste Stelle, was bei dem sympatischen Gegner aber auch keinem schwer fiel. Beim 8:8 waren alle 6 mit tollen Spielen dabei und diesmal wurde gar mal ein Abschlussdoppel gewonnen.

Doppel 2:2, Oben 3:1, Mitte 1:3, Unten 2:2
Karsten, der ja auch schon als Kasten die Liga in Angst und Schrecken versetzte, lief auch in seinem zweiten Spiel mit verschönten Vornamen zu Höchstform auf und gewann als einziger alles an diesem Abend …

Am 4. Spieltag bei ASV Wuppertal II mussten wir auf Granne verzichten, der nach eigener Aussage das erste mal in seiner “Karriere” ein Meisterschaftsspiel aufgrund von Krankheit absagen musste. Wegen einiger Verletzungen ist das bei ihm bereits öfter mal vorgekommen, aber bisher haben sich wohl noch keine Viren an ihn ran getraut. Granne fiel also mit Männerschnupfen aus,  Maik konnte jedoch nach längerer Verletzungspause wieder mitspielen, natürlich ohne Training, Fitness oder Ballgefühl.  Ein Dank geht an die Heilpraktikerin Frau Schmiedt, die mittlerweile gefühlt den halben TTC behandelt. Jochen kränkelte die Woche auch ein wenig und konnte nicht trainieren.

Trotz diesen schlechten Vorzeichen, wurde aus unerfindlichen Gründen das Doppel 1 mit Jochen und Maik aufgestellt!?! Der Mut oder eher gesagt der Wahnsinn wurde letztendlich belohnt. Unser vorderes Paarkreuz mit Tim und Jochen hat sehr stark gespielt, musste sich jedoch gegen Trapp geschlagen geben, der vorne seine beiden Spiele gewinnen konnte. Bei Jochen war zu erkennen, dass er bzw. sein Spiel mit den Aufgaben wächst.

ASV wurde am Anfang ein wenig von uns überrollt, wonach es dann 7:3 für uns stand. Die nächsten 4 Spiele konnten wir allerdings nicht gewinne und beim Stand von 7:7 spielte Michael Kill gegen Maik und das Schlussdoppel musste wegen der irrsinnigen Aufstellung warten. Das Match ging hin und her (6:11, 11:6, 9:11, 11:9). Im letzten Satz stand es dann 10:08 für Kill, Maik konnte aber das Spiel durch Anfeuerung vom Rest der Mannschaft mit 12:10 drehen.

Erschöpft aber glücklich über den gesicherten Punkt ging es dann ins Schlussdoppel gegen die Nummer 1 & 2 von ASV, welche sich bereits siegessicher gezeigt haben. Jochen konnte seine Form aus den Einzeln mit ins Doppel nehmen und Maik hat versucht, Fehler zu vermeiden und  hat die Gegner mit Aufschlägen und ein paar guten Bällen ärgern. Somit konnten wir auch das Schlussdoppel überraschen für uns entscheiden und somit das ganze Spiel!

5. Spieltag

Am nächsten Spieltag durften wir die bisher ungeschlagene Mannschaft von TTC Werden 48 II bei uns empfangen. Granne konnte wieder ohne fremde Hilfe aufrecht stehen, weshalb er sich bereit erklärt hat zu spielen. Bommel (Martin) ist an dem Tag von seinem 3-wöchigem Urlaub zurück gekommen und wollte eigentlich nur zuschauen. Maik hatte allerdings auch den Männerschnupfen bekommen, weshalb er die Rolle mit Bommel getauscht hat.

Wieder einmal konnte nur unser Doppel 1 punkten, was aber die starken Einzelleistungen wettmachen konnten. Bei Jochen hat man wieder gesehen, dass er sich im oberen Paarkreuz wohl fühlt. Im zweiten Spiel gegen Pascal Lerch, hat er ihn in jedem Satz 10:8 führen lassen, um diesen in der Verlängerung zu gewinnen. Granne konnte auch beide Spiele gewinnen, weshalb wir aus dem oberen Paarkreuz inkl. Doppel fünf Punkte sammeln konnten.

Bei Isi lief es an dem Tag nicht rund, aber durch starken Willen konnte er sein zweites Spiel im fünften Satz gewinnen. Wolle konnte sein Spiel mit neuem, schnelleren Holz souverän nach Hause bringen.

Bommel hat sich in seinem ersten Einzel nach 0:2 noch einmal auf 2:2 zurück gekämpft. Im letzten Satz führte er haushoch mit 9:3, aber hat nach 10:5 noch eine Auszeit genommen. Granne fragte ihn daraufhin, warum er die Auszeit genommen hat. Die Antwort war zwar relativ erstaunlich aber im nachhinein auch logisch. Bommel konnte einfach nicht mehr! Er war mit den Kräften am Ende und wusste bereits, dass er das Spiel wahrscheinlich verlieren wird. Mannschaftsintern wissen wir seit längerem, dass drei Wochen Urlaub (in dem er nach eigener Aussage nichts gemacht hat), für Bommel einfach zu anstrengend ist. Vieeeel anstrengender als sein Job, bei dem er sich anscheinend super erholen kann. Daher kommt wahrscheinlich der Spruch: “er arbeitet so, wie andere Urlaub machen” 🙂 Das Spiel ging dann mit 10:12 verloren. Glücklicherweise wurde er im zweiten Spiel körperlich nicht so gefordert, so konnte er den entscheidenden Punkt zum 9:5 machen.

Nach dem 5 Spieltag stehen wir auf Platz zwei hinter Heiligenhaus und werden im nächsten Spiel versuchen, am ungeliebten Sonntag gegen Kettwig weiter zu punkten.