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Im Tal der Tränen

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So tief wie das Tal der Wupper präsentiert sich zur Zeit auch die Formkurve der 1.Herren. Nach der 2:9 Schlappe in Essen-Horst gab es nun gegen Tabellenführer Fortuna mit 2:9 erneut eine herbe Klatsche - mit dem Unterschied, dass es diesmal in heimischer Halle stattfand. Dort blieb man nämlich in der Vorrunde ungeschlagen und kassierte in der Rückserie jetzt schon die zweite Niederlage in Folge. So erübrigt sich nun auch schnell die Frage, ob man ein Team für die obere Tabellenregion ist oder eher Mittelklasse. In letzterer hat man sich nun endgültig festgesaugt. Gegen die Fortuna wäre sicher etwas mehr drin gewesen als die zwei mageren Pünktchen durch Patrick im Einzel, der zum ersten Mal Ralf Wolters besiegte - und das nach 2:11 und 5:11 in den ersten beiden Sätzen. Und ein Doppel von Granne und Christoph, die ihren Kopf gegen Wolters/Gluth gerade noch aus der Schlinge zogen. Christoph war dann im Einzel völlig indisponiert, vielleicht hatte er das Trauma des WZ-Pokalspiels in Remscheid am Tag zuvor noch nicht verdaut, als er maßgeblich an der 6:8 Pleite beteiligt war. Eine kleine Ergebnisverschönerung wäre sicher auch noch im Doppel von Bernhard und Wolle möglich gewesen, aber am Ende stand es 10:12 im 5.Satz. Auch Frank gegen Fortunas Youngster Felix Liebhold und Patrick gegen Axel Gluth hätte noch ein Pünktchen holen können. Aber irgendwie hat Fortuna seit Monaten ein Wahnsinns-Selbstvertrauen - und steht nicht zufällig mit erst einer Niederlage mit einem Bein in der Verbandsliga.

   
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