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Nebenher, fernab des Tischtennis-Sports. Die TTCWpt-Runners

indoormatschSchon lange ist es her, dass wir davon sprachen, nach dem Firmenlauf einen weiteren folgen zu lassen. Aber nicht so einen Spaziergang über 5Km! Nein ! Es sollte schon ein richtiger, ausgewachsener sein. 10 Km waren angedacht und keine Massenveranstaltung ! Anki & Heiki machten sich im Netz und in der Runnersword auf die Suche. Und wurden fündig! Da brauchte gar nicht lange diskutiert werden, der ist es dachten sie. Galt es nur noch die ach so heißen TTC Runner des Firmenlaufes zu motivieren. Jörgi sprang schnell auf den Zug auf: „Hört sich gut an“, meinte er. Die anderen vier? Ja von denen hörten wir.... nix! Nach drängelnder Nachfrage, ließen sie verlauten : „Oh ich bin gar nicht im Training, ist so kalt draußen“. „Oh da muss ich ja Sonntags so früh aufstehen, das ist nichts für mich“. „Oh, da habe ich ein TT-Spiel“ –Obwohl, das zählt, das geht vor - Ja und gar nicht melden sagt ja auch alles. Hmm, da warens nur noch drei.Wir bemühten uns den Wolle fit zu kriegen, da er aber schwer den Anfang fand, war es uns trotz seiner zuletzt hohen Motivation nicht möglich, in für unser Event ausreichen vorzubereiten. Gerne hätten wir noch Benni mit ins Boot geholt, erzählt man sich doch von ihm, er sei ein Sport- verrückter. Na, genau richtig! Obwohl er scheint noch verrückter zu sein als wir. Aber vielleichtindoorstartbild sind wir ja lernfähig. (Bennis nächster Lauf). Warum verrückt? Fragt ihr euch? Na deswegen!

 

 

Schaut Euch, wenn Ihr Lust habt, die kleine Auswahl der Bilder vom Heinz

mal genauer an. (Für größere Ansicht einmal anklicken) Alle Bilder von

  http://www.hsr-fotoblog.de/

Das waren die besagten Taten und nun, wenn ihr mögt zu unseren Eindrücken von Tag X.

indoorsteinstu1indoorjrgschneeindooranke

Da geht es nicht locker, flockig über Straßen, einen sauberen Rundkurs. Nein, da müssen Hindernisse überwunden werden. Schlammhügel, Steilkurven, eine Rampe, viele, viele Treppen. Es geht durch knöchelhohen Schnee und das ganze 12 Km lang. Wir hätten am Tag vorher auch nur 5Km laufen können, aber nein, nicht doch, dass ist doch was für Weicheier. Nicht wahr? 

Jörg und Anke motivierten noch zwei Freunde, so das wir zu fünft auf Reise gingen. Treffpunkt sollte Sonntags 8:00Uhr Bayerhalle sein.

Und da kam schon die erste Hürde des Tages.

Als Heike des Nachts vorher noch kurz einen Blick ins Forum warf, fand sie dort die Notiz vom Jörg: Wir starten um 12:30 Uhr, treffen 8:00 Uhr viel zu früh! Neu 9:30 - 10.00 Uhr. Ja was? Ist das jetzt abgemacht? Wissen alle Bescheid? Großes Fragezeichen, den Wecker trotzdem auf 6:00 Uhr gestellt. Morgens dann die Technik heiß laufen lassen: Anki, weißt Du es schon? Es geht erst um 9:30 Uhr los. Zeitgleich: Heiki wir treffen uns erst um 10:00 Uhr. Uff, großes Kino! Blick auf die Uhr, 6:15 Uhr. Toll was jetzt? Na klar, zurück ins Bett! Wecker neu um 8:30 Uhr.

Zweite Hürde geschafft. 10:00 Uhr Bayerhalle, alle da!

Ohh Timo (Freund) schon seit 8:00 Uhr hier? Oh schade, aber ist ja nicht soooo kalt. Egal, alle fünf in Ankis Taxi, kurz noch ein paar Sonntagsfahrer auf die rechte Spur verwiesen, einmal rechts überholt und schon waren wir vor Ort. Die Strecke vom Parkplatz zum Eingang reichte locker zum aufwärmen, Sonntagsmüdigkeit schon mal weg.

An der Registrierung dann die dritte Hürde,

wollten wir doch möglichst auch mit den Beiden Freunden in einem Startblock starten und hatten doch leider zu verschiedene Startnummern. Wir setzten all unseren bekannten Charme ein, klagten über die extra laaange Anreise und sprachen von unsportlichem Verhalten des Veranstalters (natürlich nur im Scherz, soviel zum Thema Charme), aber es sollte alles nichts nutzen, der Orgatrupp ließ sich nicht erweichen. Gut so, denn wohl nur so lässt sich eine Veranstaltung wie diese so topp abwickeln.

Nun war alles Formelle geregelt und wir konnten uns umschauen. Unser erster Blick fiel auf den Hindernisparcours in der Haupthalle. Spöttisch hieß es: „He guckt mal, da gibt es sogar einen Kinderparcours“ Nee, nee! Nicht Kinderparcours, das war unsere Strecke. Ganz schön eng mit knapp 500 Startern. Dann weiter: „Oh schaut mal da oben an der Steilrampe ist das Tor noch zu!“ Nein Anki nicht Tor, Geländer und das lässt sich nicht öffnen. „Waaas, wir müssen darüber?“ Ja, ja, wir haben schließlich kein Wellnesstag gebucht.

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indoorstartschussEs wurde langsam Zeit sich im Startbereich einzufinden. Dank der zeitgleichen Meldung konnten wir drei im gleichen Startblock loslegen. Anki meinte:“ Heiki, wir laufen zusammen, du musst doch unsere Runden zählen“ und Jörg stimmte mit ein und meinte wir sollte doch alle zusammen bleiben. Und trotz Zusprache von Heike: „Ihr braucht nicht auf mich lahme Ente Rücksicht nehmen, ich finde den Weg auch alleine“, war abgemacht, wir bleiben zusammen. Der Startschuss fiel für uns und wir legten los. Die ersten Hügel und Kurven genommen, ging es durch den Tannenwald, in eine Negativkurve, raus in die zweite Halle. Da hatten wir schon unsere ersten hundert Meter zurück gelegt und …. vom Jörgi war nur noch ein Kondensstreifen zu sehen. Ahh, ja!? Zusammen? Aber gut so, wir wollten ja alle unseren Spaß haben. Wir hofften nur, er verausgabt sich nicht schon zu Anfang, sprach er doch vor dem Lauf davon, dass er nicht trainiert hätte und nicht wüsste ob er das Ziel überhaupt erreichen würde, dass er Rücken hätte, Fußrutschen im Schuh und da war noch einiges mehr.

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Es war allerdings auch verdammt schwer sein eigenes Tempo zu laufen, da die Strecke an vielen Stellen so eng war, das schnellere Läufer (und davon gab es hunderte) nicht überholen konnten und man sich doch etwas gedrängt fühlte. Nun ja, so zogen wir unsere Runden und mussten den ein oder anderen Rempler hinnehmen. Heike beschloss sich ab der ersten Runde von Anki die Steilrampe raufschieben zu lassen, schließlich drückte sie schon an jedem Runden Ende auf die Uhr zum zählen. Arbeitsteilung muss sein, oder?

Gefühlt mussten wir tausende von Treppenstufen laufen, wie viele es nun wirklich waren, wir wissen es nicht, aber einige! In der 8ten Runde begegneten die Mädels dann dem Jörgi wieder, es schien gut bei ihm zu laufen, dachten sie. Da wussten sie ja noch nicht, dass er zwischenzeitlich die Dienste des Physiotherapeutischen Zeltes in Anspruch genommen hatte um sich Waden- und Oberschenkelmuskulatur wieder aufpimpen zu lassen. Er nannte es hinterher Toilettengang.

Ja klar, er war mal kurz auf Klo.

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Trotz des Zeitverlustes war er gut eine Runde schneller im Ziel. Auch Anki und Heiki näherten sich dem Ziel, dachten sie, hofften sie! In der 10ten Runde fingen sie an zu diskutieren. Heike: „So jetzt müssen wir nur noch einmal rum!“ Anki:“ Bist du sicher, müssen wir nicht noch zwei laufen?“ „Nein Anki, wir sind dann durch!“ „Sicher?“ „ Jaha, ganz sicher!“ Wo müssen wir dann herlaufen? Wärend dieser heißen Debatte wurden sie doch glatt von einem anderen Läufer angemacht, ob sie ihr Frühstückskränzchen nicht nach hause verlegen könnten. Unglaublich, wälzten sie doch schwerwiegende Entscheidungen. Aber auch die Beiden kamen dann glücklich nach gut eineinhalb Stunden ins Ziel. Zu erwähnen ist noch, dass Anki zwischenzeitlich eine Begegnung mit Timo Boll hatte, oder zumindest so ähnlich.

 

ankiboll indoorjrgthomas2Jörg mit seinem Freund Thomas, der hier auch mal zu sehen ist, war er doch sonst des öfteren abwesend.

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Wie ihr vielleicht merkt, war der Tag ein voller Erfolg. Es hat riesig Spaß gemacht und so Gedanken ab der 5ten Runde, was mach ich hier eigentlich, wer hat mich den hierzu gezwungen, sind mit dem Überlaufen der Ziellinie schlagartig verschwunden. Wir ließen den Nachmittag nach typischer TTC´ler Manier im MC Uellendahl ausklingen.

Und zumindest Anki&Heike sind schon auf der Suche.....! Wonach?

Na, nach neuen Taten! Nachdem Lauf ist ????

Ich hoffe der Bericht fern ab unseres Sportes hat nicht gelangweilt, aber ihr hätte ja einfach aufhören können zu lesen ;-)

   
© TTC Wuppertal e. V.